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Mobilität3. Juli 2026

Bund warnt vor Phishing-Attacken beim Buchen von Hotels

Mit den bevorstehenden Sommerferien steigt die Gefahr von Phishing-Attacken, insbesondere beim Buchen von Hotels. Der Bund gibt wichtige Tipps, um sicher zu buchen.

Von Julia Köhler3. Juli 2026, 03:142 Min Lesezeit

BREMEN, 3. Juli 2026 — Eigener Bericht

Die steigende Bedrohung durch Phishing

Wenn die Sommerferien naht, packt viele von uns die Vorfreude auf Reisen. Doch parallel dazu wird die Gefahr durch Phishing-Attacken größer. In diesem Jahr hat der Bund eindringlich vor betrügerischen E-Mails und Websites gewarnt, die vermeintlich Hotelbuchungen anbieten. Diese Angriffe zielen darauf ab, persönliche Daten abzugreifen und Geld zu stehlen. Die Betrüger werden zunehmend kreativer, sodass es für die Verbraucher immer schwieriger wird, echte Angebote von gefälschten zu unterscheiden.

Das Dilemma bei solcherart Phishing ist, dass viele Menschen in der Vorfreude auf ihren Urlaub unachtsam werden. Anstatt akribisch auf die URL der Buchungsseite zu achten, lassen sich viele von verlockenden Rabatten oder tollen Angeboten blenden. Die Masche der Kriminellen wird meist durch professionell gestaltete Webseiten und gefälschte Kundenbewertungen unterstützt. Es ist daher ratsam, sich nicht allein auf die Optik der Seite zu verlassen, sondern zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Tipps für sicheres Buchen

Um sich vor diesen Phishing-Attacken zu schützen, hat der Bund einige präventive Maßnahmen empfohlen, die jeder Reisende beherzigen sollte. Zunächst sollte man beim Buchen von Hotels nur auf vertrauenswürdige Plattformen zurückgreifen. Dazu zählen große, bekannte Anbieter oder die offiziellen Webseiten der Hotels. Eine gründliche Google-Recherche kann ebenfalls helfen, um sicherzustellen, dass die Plattform legitim ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Überprüfung der Kontaktinformationen. Seriöse Anbieter bieten klare Kontaktmöglichkeiten an und antworten prompt auf Anfragen. Bei weniger bekannten Seiten ist Vorsicht geboten. Achten Sie auch auf die Bezahlung – sichere Zahlungsmethoden wie Kreditkarten bieten oft zusätzlichen Schutz, während die Überweisung auf Bankkonten weniger sicher ist.

Letztendlich sollte jeder Reisende sensibilisiert sein für verdächtige Angebote und unüblich niedrige Preise, die nicht mit dem Marktniveau übereinstimmen. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch. Das Bewusstsein für diese vermeintlichen Schnäppchen kann entscheidend sein, um nicht in eine Falle zu tappen.

Insgesamt zeigt die Warnung des Bundes, dass Aufklärung und Vorsicht im Internet unverzichtbar sind. Jeder sollte wissen, wie man sich schützt und welche Schritte zu unternehmen sind, wenn man glaubt, Opfer eines Betrugs geworden zu sein. Die Vorfreude auf die Sommerferien sollte nicht von der Angst vor Betrügern getrübt werden, sondern von einem informierten und sicheren Buchungsverhalten geprägt sein.

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